Sonntag,
1. November

Zwischen Alb

Blick vom Moleturm auf die Altstadt von Friedrichshafen
Symbolbild: Friedrichshafen · Foto: Themenmixer auf flickr.com, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)

Friedrichshafen – Der VfB Friedrichshafen hat sein zweites Heimspiel der Saison nur knapp gewonnen: Am 31. Oktober setzte sich die Mannschaft in der SPACETECH ARENA mit 3:2 gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen durch. Es war der vierte Spieltag. Das Team bleibt damit ungeschlagen, musste aber erstmals einen Punktverlust hinnehmen. Das teilte der VfB Friedrichshafen Volleyball mit.

Vor 962 Zuschauern entschied Simon Kohn die Partie mit einem Block zum 16:14 im fünften Satz. Er war mit 21 Punkten auch Topscorer. Zum wertvollsten Spieler wurde Gustavo Maciel gewählt. Trainer Adam Swaczyna sagte: „Großen Respekt an die Netzhoppers, sie haben uns alles abverlangt.“ Er sei glücklich über den Sieg, nicht unbedingt aber über die Art und Weise, wie er zustande kam.

Gegenüber dem Auswärtssieg in Warnemünde stellte der VfB leicht um. Joris Berkhout spielte Zuspiel, Pierre Toledo Diagonal. Germán Gómez kehrte neben Jonas Van Huizen auf die Außenposition zurück. Im Mittelblock standen Stefan Kokeza und Gustavo Maciel, Mateusz Czunkiewicz lief als Kapitän und Libero auf.

Im ersten Satz lag der VfB früh mit 2:6 und 3:9 zurück, Swaczyna nahm zwei Auszeiten. Nach einer Aufholjagd und dem Ausgleich zum 17:17 gewann der VfB den Satz 25:21. Den zweiten Durchgang holte er mit 25:17, unter anderem mit einem Ass von Berkhout zum 2:0 und starken Aktionen von Kokeza.

Im dritten Satz führten die Gäste zeitweise mit vier Punkten und gaben ihren knappen Vorsprung bis zum Satzgewinn nicht mehr ab. Im vierten Satz lag der VfB zwischenzeitlich mit 8:3 vorn, die Gäste kamen zurück, gingen in Führung und glichen zum 2:2 aus. Im Tie-Break wechselte die Führung mehrfach. Der VfB nutzte nach einer erfolgreichen Challenge von Swaczyna seinen zweiten Matchball.

Umfeld

Die Volleyballabteilung des VfB wurde nach eigenen Angaben 1969 gegründet. Ihre Anfänge liegen in einer Lehrersportgemeinschaft; heute zählt sie nach Angaben auf der Website des Vereins zu den erfolgreichsten Volleyballklubs in Deutschland und Europa. Laut Wikipedia meldete Abteilungsleiter Wolfgang List 1969 das erste Team für die Bezirksliga an.

Die Männer spielen in der Deutschen Volleyball-Bundesliga. Laut Wikipedia gehört der VfB dort seit 1987 durchgehend der ersten Bundesliga an. Im Jahr 2000 wurde die VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH gegründet, um die Profis von den Amateuren zu trennen.

Die Heimspiele finden in der SPACETECH ARENA am Flughafen Friedrichshafen statt. Seit Januar 2023 spielt die Mannschaft im umgebauten Hangar R, seit der Saison 2023/24 trägt die Halle laut Wikipedia den Namen SPACETECH ARENA und bietet Platz für 1000 Zuschauer. Auf seiner Website nennt der Verein 13 deutsche Meistertitel, 17 Pokalsiege, drei Supercup-Siege und einen Champions-League-Sieg.

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