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4. November

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Reutlingen Tübinger Tor 2012
Symbolbild: Reutlingen · Foto: Helmlechner, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)

Reutlingen – Mehr als zehn Kilogramm Marihuana hat die Polizei bei einer Verkehrskontrolle in Reutlingen im Fahrzeug eines 21-Jährigen gefunden. Der Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Das teilten die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeipräsidium Reutlingen gemeinsam mit.

Nach Angaben der Ermittler fuhr der Mann am Montag, 2. November 2026, gegen 15.10 Uhr in eine Kontrollstelle in der Rommelsbacher Straße. Die Beamten vermuteten dort, der Fahrer habe Drogen genommen. Ein Test vor Ort fiel positiv aus.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs beschlagnahmte die Polizei außer dem Marihuana knapp 100 Gramm Haschisch und Kleinstmengen Amphetamin und Kokain. Dazu kam eine Schreckschusswaffe. Der Mann, ein deutscher Staatsangehöriger, wurde vorläufig festgenommen.

Am folgenden Tag führte man ihn dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vor. Dieser erließ den Haftbefehl, den die Staatsanwaltschaft Tübingen beantragt hatte, und setzte ihn in Vollzug. Der Beschuldigte kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Kriminalpolizei Reutlingen ermitteln gegen den Mann. Der Verdacht lautet auf bewaffnetes unerlaubtes Handeltreiben mit Cannabis in nicht geringer Menge sowie auf Fahren unter Drogeneinfluss. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Sichtweise

Der Fall zeigt, wie ein Fund bei einer Kontrolle zu Ermittlungen wegen schwerer Vorwürfe führen kann. Ob sich der Verdacht bestätigt, entscheidet sich im weiteren Verfahren. Offen bleibt in der Mitteilung, woher die Drogen stammten und wofür sie bestimmt waren. Bis dahin sollte man den Mann als Beschuldigten und nicht als Täter betrachten.

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