Tübingen – Der Georgenbrunnen am Holzmarkt in Tübingen ist außer Betrieb. Grund ist eine nächtliche Verunreinigung mit Zement. Das teilte das Polizeipräsidium Reutlingen mit. Das Polizeirevier Tübingen ermittelt gegen drei unbekannte Männer.
Nach Angaben der Polizei beobachtete eine Passantin die Männer in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2.15 Uhr. Sie sollen drei Säcke mit zusammen 15 kg Kalk-Zement-Putz in den Brunnen geschüttet haben. Danach seien sie in Richtung Neckargasse geflohen. Zwei weitere Zementsäcke mit je 5 kg hatten sie demnach noch bei sich.
Das Polizeirevier zog die Feuerwehr hinzu, um den Brunnen zu überprüfen. Anschließend wurde er außer Betrieb gesetzt, damit sich der Zement nicht im Wasserkreislauf verteilt. Ob ein Sachschaden entstanden ist, müssen nun Verantwortliche der Stadt Tübingen bei einer genaueren Untersuchung klären.
Offen ist, ob ein Geldbeutel eines 27-Jährigen mit der Tat zu tun hat. Er wurde in unmittelbarer Nähe des Brunnens gefunden. Laut Polizei ist dies noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zusammengefasst
- Ort: Georgenbrunnen am Holzmarkt, Tübinger Innenstadt
- Zeit: Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 2.15 Uhr
- Zeugenhinweise zu den drei flüchtigen Personen: Polizeirevier Tübingen, Telefon 07071 / 972-1400
Sichtweise
Die Mitteilung lässt offen, wie groß der Schaden am Brunnen ist. Ebenso unklar ist, ob der Geldbeutel mit der Tat zusammenhängt. Wer in der Nacht etwas Auffälliges am Holzmarkt oder der Neckargasse bemerkt hat, kann das der Polizei melden.
